Kritik an Sri Lankas Flüchtlingslager

Die Lage der rund 200.000 flüchtenden Zivilisten im Norden Sri Lankas ist dramatisch. Die Flüchtlinge werden unter erbärmlichen Umständen in staatlichen Lagern festgehalten und dürfen diese nicht verlassen. Selbst die Hilfsorganisationen vor Ort haben nur beschränkte Möglichkeiten Hilfe zu leisten. Das Militär überwacht die Menschen in den Lagern, die Versorgung mit Nahrungsmitteln funktioniert nur dürftig und Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz bestätigen, dass vor allem zu wenig Wasser ausgegeben wird. Zudem seien Krankheiten ausgebrochen; in den Lagern gebe es Tausende Menschen, die sich mit Hepatitis A und Windpocken infiziert haben und auch vereinzelte Fälle von Typhus seien schon bekannt.

Sowohl die Hilfsorganisationen als auch die UNO fordern von der Regierung deshalb dringend einen freien Zugang zu den Lagern. Die Menschen leben in diesen Flüchtlingslagern derzeit wie in einem „Gefängnis unter freiem Himmel“ und benötigen dringend ausreichend Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung.

 

 

 

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