Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V.

Die Geschichte der Deutschen Lepra und Tuberkulosehilfe begann 1955, als der Journatlist Franz Graf Magnis seine Reportage über Leprakranke aus Äthiopien den deutschen Zeitungen anbot. Nicht alle trauten sich den so schonungslosen, aber dennoch enorm lesenswerten Artikel mit der Überschrift "Jeden Pfennig für die Aussätzigen“ zu drucken, aber die Zeitungen, die es taten, lösten eine unerwartet große Welle der Hilfsbereitschaft aus. 1957 wurde daraufhin die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe unter dem Namen „Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk“ (DAHW) gegründet. Mit den ersten Spendengeldern und freiwilligen Helfern wurde die erste Leprastation im äthiopischen Bisidimo errichtet und schnell erreichten zahlreiche Projektanträge aus Afrika, Asien und Lateinamerika die Zentrale in Würzburg.

Inzwischen wurde das Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk in Deutsche Lepra und Tuberkulosehilfe umbenannt und existiert jetzt bereits seit über 50 Jahren. In dieser Zeit konnte die DAHW knapp sieben Millionen Menschen helfen, darunter rund 2,3 Millionen Leprapatienten und mehr als 4,5 Millionen Menschen, die an Tuberkulose erkrankt waren.

Ich bin stolz auf die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, weil sie gute Arbeit macht“
(Papst Benedikt XVI)

Die DAHW leistet gezielte Hilfe für kranke und ausgegrenzte Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern – unabhängig von deren politischen oder religiösen Überzeugung. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Lepra- und Tuberkulosepatienten aus Asien, Afrika und Südamerika, denn die beiden Krankheiten betreffen hauptsächlich Menschen, deren Immunsystem durch mangelhafte Ernährung oder schlechte hygienische Umstände geschwächt ist. Lepra und Tuberkulose sind Krankheiten der Armen. Darüber hinaus bekämpft die DAHW auch weniger bekannte Krankheiten, wie Buruli-Ulkus (Tropen-Krankheit), Chagas (Infektionskrankheit aus Mittel- und Südamerika) oder Leishmaniose (Tropen-Krankheit).

Spendeninformation

Deutsche Lepra und Tuberkulosehilfe e.V.
Mariannhillstr. 1c
97074 Würzburg

Tel: +49 (0931) 79480
Fax: +49 (0931) 7948160

www.dahw.de
info@dahw.de

Spendensiegel

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen / DZI

Spendenkonto

Kontonummer: 9696
BLZ: 790 500 00
Sparkasse Mainfranken-Würzburg